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Labrys? Ein suggestives
Worträtsel, das zugleich Ungekanntes so ungekannt wie
Jahrtausendealtes jahrtausendealt benennt – doppelt produktiv,
indem es (scheinbar) verschließt, was es (scheinbar)
entriegelt.
Ein Cluster an Assoziationen klingt auf,
bewußt nicht frei von Dissonanzen. Es geht zwar, gedanklich,
um Archetypen der Kultur- und Menschwerdung, so symbolistisch
wie stilisiert. Aber es geht ebenso um die Sinne wie um das
Wissen.
Übermannshohe Stelen. Wasser unter-,
um- und überrinnt Fragmente einstiger Ganzheit(lichkeit)en
- Fragmente einer (scheinbaren) Weglosigkeit, die (scheinbar)
einzig aus Weg besteht.
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