 |
Eine Ausstellung, die sich als Gesamtkunstwerk
versteht. Nicht zuletzt, weil Volker-Johannes Trieb ihren
Betrachtern im buchstäblichsten Sinn des Wortes den Weg
durch ein Labyrinth abverlangt - zwischen dessen Textilbahnen
sich seine 20 Objekte, jedes ein Labyrinth für sich und
jedes gleichsam magisch ausgeleuchtet, eher verbergen als
finden, hintermalt durch eine Text-Klang-Collage. Teil des
Rahmenprogramms: die Schauspiel-Performance "Element
Ich - Labyrinth Genesis" mit Glenn Goltz, Regie Harff-Peter
Schönherr.
"Wenn du entdecken willst, was
du suchst", sagte Andrè Dhotel einst, "mußt
du dich bemühen, die Zeichen zu lesen, die den Dingen
anhaften. Ein Hinweis führt immer zum nächsten.
Die Erde ist weit, aber es bestehen Verbindungen zwischen
den Dingen." Labyrinth Mensch? Allein schon der Aufbruch
ins Unwägbare, zeigt Volker-Johannes Trieb, bedeutet
Selbsterkenntnis. |
 |