ATELIER AUSSTELLUNGEN ÖFFENTLICHER RAUM INSTALLATIONEN AKTUELLES
 
Labrys

7.11. – 7.12.99

Eine Ausstellung, die sich als Gesamtkunstwerk versteht. Nicht zuletzt, weil Volker-Johannes Trieb ihren Betrachtern im buchstäblichsten Sinn des Wortes den Weg durch ein Labyrinth abverlangt - zwischen dessen Textilbahnen sich seine 20 Objekte, jedes ein Labyrinth für sich und jedes gleichsam magisch ausgeleuchtet, eher verbergen als finden, hintermalt durch eine Text-Klang-Collage. Teil des Rahmenprogramms: die Schauspiel-Performance "Element Ich - Labyrinth Genesis" mit Glenn Goltz, Regie Harff-Peter Schönherr.

"Wenn du entdecken willst, was du suchst", sagte Andrè Dhotel einst, "mußt du dich bemühen, die Zeichen zu lesen, die den Dingen anhaften. Ein Hinweis führt immer zum nächsten. Die Erde ist weit, aber es bestehen Verbindungen zwischen den Dingen." Labyrinth Mensch? Allein schon der Aufbruch ins Unwägbare, zeigt Volker-Johannes Trieb, bedeutet Selbsterkenntnis.

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