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Experimenteller Mut, der industriegeschichtliche
Assoziationen freisetzt: Hat die Bahnstrecke Osnabrück-Georgsmarienhütte
nicht einst zwei Stahlstandorte miteinander verbunden? War
es nicht die Eisenbahnschiene, das klassischste aller Produkte
der Stahlbearbeitung, die einst die Walzstraßentechnik
revolutionierte? Volker-Johannes Trieb inszeniert jedes Objekt
sowohl als Einzel- als auch als Teil einer Gesamtaussage:
Körperhaft gewordene Augenblicke einer Spurensuche. Objekte,
die nicht gegen, sondern in den Raum hinein arbeiten, ihn
aufbrechen, Anknüpfungen und Verbindungen herstellen.
Objekte, die das Bahngelände in eine andere Dimension
versetzen, um dem Betrachter neue Sichtweisen und Wahrnehmungen
zu ermöglichen. |
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