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Der Gral? Nein, nicht der Gral. Obwohl… - auch in dessen kultischen ist es ja gerade die Suche, in der das Finden liegt. In „Jeder Trank ein Traum“, der neuen Themenausstellung von Volker-Johannes Trieb, ist der Kelch, als Sinnbild der immerwährenden Erneuerung allen Daseins, ein Spiegel, uns über uns selbst die Augen zu öffnen.
Sechs neue Werkgruppen, so abstrahiert wie stilisiert, begegnen uns. Seit Jahresbeginn entstanden, sind sie suggestiv hineininszeniert in das rau entkernte Bahnhofsgebäude, in seiner Nacktheit schon Skulptur an sich abgehauener Putz, offene Kabelwülste und ausgetretene Treppenstufen, Tapetenreste, Mauerdurchbrüche und Bodenlöcher, blinde Schornsteine, Wasserflecken, offenes Dachgebälk.
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